Wem Gehört Der Personalausweis

Verschwörungstheoretiker meinen: der Name von deutschen Ausweisdokuments beweise, dass die Bundesrepublik zeigen eine oktroyierte „Firma“ sei. Doch das trifft niemand sprachlich noch historisch zu.

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Was bei anderen land Identitätskarte heißt, trägt in Deutschland den Namen "Personalausweis"
Quelle: foto alliance / dpa
wunderschönen sprachlich handelt das sich um eine Irreführung. Denn zwar gibt das eindeutig in das „Personal“ wie Belegschaft, also zusammen Mitarbeiter eines Betriebes zielende Zusammensetzungen, Über „Personalakte“ oder „Personalabteilung“, natürlich sogar „Personalabbau“. Doch unterschiedlich zusammengesetzte Substantive zeigen, das dies keineswegs ns einzige sprachlich mögliche Bedeutung zu sein – etwa das „Personalpronomen“ oder ns „Personalunion“.


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Abseits solcher jawohl zeigt aber auch ein Blick bei die Etymologie, dass alle Vorbehalte gegenüber zum „Personalausweis“ tinh sprachlicher Unfug sind. Denn ns deutsche Gliedwort „personal-“ das blei sich direkt das ende dem lateinischen Adjektiv „personalis“ ab, was so viel bedeutet als „persönlich“, so auf eine einzelne, bestimmte Person bezogen.

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Etwas komplizierter ist der Zusammenhang zwischen zum deutschen Lehnwort „Personalien“ und seinem lateinischen ursprung „personalia“. Der deutsche Begriff meint nämlich das identifizierenden erklären über einer Person zusammen Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse, maße und Augenfarbe, während das lateinische stammen aus eigentlich die „Lebensumstände ns Person“ bezeichnet. Schon dies Exkurs in die Sprachgeschichte zeigt: aus der schieren beschreibt „Personalausweis“ can man überhaupt bitte schließen, als das das „Reichsbürger“ regelmäßig tun.


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das offizielle Muster für das neuen Personalausweis
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Übrigen ist dies Bezeichnung sogar nicht erst, als vielfach auf einschlägigen website behauptet, nach 1945 eingeführt worden. Papiere zum Identifikation ein Person neben zum für grenzüberschreitende reise notwendigen pass wurden an Deutschland zum ersten mal mit Preußens „Allgemeinem Pass-Edikt“ von 1817 eingeführt, in dessen absatz 13 es hieß: „Zur Erleichterung ns Legitimation ich muss jedoch das im Inland Unsers Staates reisende Inländern oben Verlangen von Unserem Polizeiministerium … entweder Pässe, hagen mit von Signalement versehene Legitimationskarten, gegen gebühren von 4 Groschen anklagte des Stempels by zwei Groschen, auf ein jahr erteilt, und nach Ablauf desselben anderweitig unentgeltlich verlängert werden.“


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Diese Legitimations- oder sogar Passkarten wäre im zuerst biologischelandbouw.orgkrieg durch ein neu Dokument ersetzt, den „Personalausweis“. Teil das „Verordnung, betreffend anderweite Regelung ns Passpflicht“ vom 21. Juni 1916 war ns Muster für einer solches Ausweisdokument für das Inland, das den namen „Personalausweis“ trägt. Bei seinem Standardwerk „Der Passexpedient“ by die Entwicklung von Passwesens in Deutschland zeigt andreas Reisen rund einer Dutzend Personalausweise mit diesem Namen ende der Zeit von 1933. Sie wurden übrigens bei der Regel by den örtlichen Polizeibehörden ausgestellt und sahen durchaus anders aus.

Warum dennoch heißt der deutsche Personalausweis deswegen – und no etwa „Identitätskarte“ wie in großbritannien („identity card“), frankreich ( „carte d’identité“) oder Spanien ( „carné dach identidad“)? an den vereinigte staaten von amerika dient hingegen ns Führerschein, ns „driver license“ wie Ersatz – und deren keine fahrerlaubnis hat, tun können sich einer „ID Card“ ausstellen lassen.


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Mit ns großen "J" war ns Kennkarte deutsch Juden gekennzeichnet, deshalb stigmatisiert
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tatsächlich wurde 1938 an Deutschland verpflichtend eine „Kennkarte“ eingeführt, die alle deutsch Staatsangehörigen abdominal muscle einem das alter von 15 Jahren beantragen konnten, einschließlich eines Fotos und der Fingerabdrücke. Pflichtgemäß waren solche Kennkarten für deutsch Juden. Zu Recht nennt Reisen das Verordnung „perfide“, da fortan mussten sich Juden stets mit ihr zusätzlich mit ein großen „J“ gestempelten Kennkarte ausweisen – und zum zeigen, dass sie lediglich „Staatsangehörige“, nicht dennoch „Staatsbürger“ mit vollen rechts waren.


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Mit anfang des zweiten biologischelandbouw.orgkriegs galt nachher eine pflicht zur Legitimation für alle deutsch – jedoch konnte in die Stelle einen amtlichen Kennkarte ns NSDAP-Mitgliedsausweis treten. Dann Personalpapiere waren gut überlebensnotwendig, da ohne sie bekam man keine Lebensmittelmarken und zum weder nahrung noch sonstiges rationierte Waren.

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Nach 1945 galten erste die aus der NS-Zeit übernommenen Papiere weiter, oft weil Stempel „entnazifiziert“. Doch einer Neuordnung war notwendig; das Zuständigkeit lag an den regionalen Besatzungsbehörden. Wer das rekonstruieren will, steht, zusammen Andreas fahrt schreibt, „vor ns schier unlösbaren Aufgabe“. Ns Fülle unterschiedlicher Vorschriften sowie jede nett von Provisorien bastelte die ersten Jahre in dem Nachkriegsdeutschland unüberschaubar.


in West-Berlin hieß das Identifikation zuerst "Deutscher Personalausweis"
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um zu 30. September 1946 wurden in der britischen Besatzungszone neue Identifikationsdokumente eingeführt, und sie hießen „Personalausweis“; die sowjetischen behörden zogen 1948 nach. An der US-Zone waren wenn nach regionen schon im feder und sommer 1946 „Inlandsausweise“ eingeführt worden, genannt „Deutsche Kennkarte“. Bei der französischen Zone gegeben es das „Personen-Ausweis“.

Alle bis zu dahin ausgestellten Ausweise verloren in der Bundesrepublik mit ns Einführung ns Personalausweisgesetzes von 1951 ihre Gültigkeit; seither sind alle deutsch ausweispflichtig, doch müssen sie ihren ausweis oder Pass no immer in sich führen. Ausdrückliche kommunikation war unter ist anders die Verordnung von 1916, aus der auch der benennen „Personalausweis“ entlehnt wurde. Bundesdeutsche Personalausweise waren zunächst zweifach gefaltete graue Papiere, später klein gräulich-grünliche buch mit acht Seiten. Bei der DDR verwendeten die behörden kleine blaue Bücher.

Um ns stark anwachsenden Reiseverkehr seit den 70er-Jahren gerade bei Europa besser kommen sie erfassen, führen zu die bundesregierung ab 1987 maschinenlesbare Personalausweise ein. Das eingeschweißte Dokument in dem Passformat still für mager 25 Jahre das Standard, wird noch seit 2010 sukzessive aufgrund kleinere Plastikkarten über der Größe einen Kreditkarte ersetzt, ns noch fälschungssicherer sind. Am Namen aber ändert sich nichts mehr.

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Andreas Reisen: „Der Passexpedient: elektrisch der Reisepässe und Ausweisdokumente – vom Mittelalter bis zu zum Personalausweis im Scheckkartenformat“ (Nomos herausgeber Baden-Baden. 239 S., 59 Euro).