Slavoj Zizek Jordan Peterson

Schaukampf der Schlaumeier

In Toronto stritten ns linke Philosoph Slavoj Žižek und das konservative Psychologe Jordan Peterson. Auf Youtube verfügen über die besprochen schon weit über einer Million Zugriffe erreicht.

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«Ich frage ns jetzt nicht, um an höfliche Art zu sagen, dass sie ein you are fool sind.»: Ideologiekritiker Slavoj Žižek wechselt scharfe Worte mit Jordan Peterson.
Seltsamer war schon ns Publikum, das unüberhörbar etwas zu fest gewillt war, für einer Atmosphäre wie beim Rummelboxen zu sorgen, und etwa bereits ­ jubelte, zusammen bei ns Einführung aufgrund den verweise Žižeks zwei doktortitel erwähnt wurden. Das niederen Instinkte, das sich dort zeigten, war allerdings zeigen ein kleiner, lustiger Vorgeschmack in das, was hinterher – blitzschnell und gar nicht als so witzig – an Bilanzen formuliert wurde. Die Tatsache, das gleich wie Erstes ns gefühlte gewinner (Žižek) und der gefühlte verliert (Peterson) bestimmt werden mussten und zu eher krampfig Boxkampfvokabular bemüht es wurde («In das rechten kante ...»), war dort aber in weitem nicht das Schlimmste.

Die Wurzel aller Übel

Nein, ns Schlimmste war, dass die Debatte bei der Ende zu Unrecht ns trauriges beispiel lieferte für die Unfähigkeit unsere Zeit, der Erörterung einer ­etwas komplexeren Themas zu folgen und sich no reflexhaft an den erstbesten Hölzchen und Stöckchen festzubeissen – und für die Neigung, alles ist anders arg selbstsicher abzumoderieren.

Hinterher stürzte man sich auf die anscheinend suboptimale Grundkonstellation dieses Disputs, der als Kampf gegenwärtiger Weltanschauungen geplant war: Slavoj Žižek und Jordan Peterson beide scharfe ­Kritiker der Identitätspolitik ns links­liberalen Mainstreams, deren Vertreter sie für selbstgerechte Moralisten halten. Ausserdem ist das Postmoderne (oder das, was sie sich zusammen «Postmoderne» zurechtgeschnitzt haben, deshalb gewissenloser Werterelativismus) zum beide das Wurzel aller zeitgenössischen Übel.

Oder einer räsonierte schadenfroh – mit dazugelieferten Youtube-Ausschnitten – darüber, dass Peterson keine antworten auf Žižeks fragen hatte, ob er ihm «auch nur einen einzigen Marxisten» benennen könne, der Petersons Lieblingsfeind ns «Kulturmarxisten» entspreche: «Ich frage das jetzt nicht», dafür Žižek, «um an höfliche Art kommen sie sagen, dass sie ein Idiot und no wissen, worüber sie reden.»

Abwesender Feind

Peterson zu sein im Marxismus unübersehbar no sattelfest, und seine geldstrafe gemeinte Idee, für ns Eingangsstatement Marx’ und Engels’ «Kommunistisches Manifest» wieder zu lesen und ihm bei zehn Punkten kommen sie widersprechen, war eine absurde Entscheidung. Jordan Petersons Marx war ns starrsinniger Moralist; von dem beinharten Wirtschaftsanalytiker Marx, dem autor des «Kapitals», ich werde es haben er keiner Schimmer.

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Viel interessanter war dennoch doch ns Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit, mit das Žižek und Peterson die meiste times sprachen. Und inhaltlich war das ­ Wesentliche auch nicht das akademische Schlaumeier-Spiegelgefecht, deren sich an Karl Marx in besten auskennt. Das ging ­leider um herum viel mehr. Abgesehen in also, das man beide auch sehr gern noch mit ns hochkarätigen Vertreter von linksliberalen Mainstreams werde haben streiten sehen (weil sich anwesende Feinde schwerer deswegen zurichten lassen, wie man sie gerne hätte) – abgesehen davon lag einen zentraler Konflikt das zeitgenössischen Politik darüber hinaus aller populistischen Provokationen in dieser debatte sehr schön offen da.

Das Publikum zu sein unüberhörbar gewillt, für eine Stimmung wie beim ­Rummelboxen kommen sie sorgen.

Der konservativ Psychologe und Individualist Peterson, von mit von Selbsthilfebuch «12 Rules zum Life» innerhalb vergangenen Jahr einen Weltbestseller gelang, ist das Ansicht, problem liessen sich no lösen, wenn – zusammen auf der Linken – das Mensch immer zeigen nach äusseren konsolidieren für es ist in Unglück finden suchen und damit Leben ende der hand gebe. Passend zu ist er der Ansicht, dass ns aktuelle Handeln des Menschen, besonders natürlich in seiner Funktion als Unternehmer, mehrere besser zusammen sein linker Ruf ist. Der Kapitalismus ist ihm inbegriffen aber auch anzeigen die beste unter das schlechten Wirtschaftsordnungen. Das Möglichkeit von Menschen, ein grundsätzlich besserer kommen sie werden, aussehen er dazugehörigen skeptisch. Schon das dieser ideen zugrunde lügnerisch Moralismus, der Menschen letzten endes allzu leicht in gute und schlechte aufteilt, behagt er nicht.

Mit zum Moralismus ist ­Slavoj Žižek natürlich nicht zu kriegen, das ist ihm selbst kommen sie weich und selbstgerecht. Als er dennoch seinen Begriff by Gleichheit skizziert, lässt er sich wunderschönen sofort zum linken Idealismus zuordnen, kommen sie denen, die Probleme eher externalisieren, was immer nachher näherliegt, wenn man der meinung ist, dass zuerst Äusseres (die Verhältnisse) das Menschen davon abhält, Potenzial zu verwirklichen. Žižek sprechen also, das Gleichheit zum ihn bedeute, «für deswegen viele Menschen als möglich ns Raum zu kreieren, in dem sie ihre unterschiedlich Potenziale entstehen können». Dem Kapitalismus, als wir er kennen, gelinge dies nicht, weil er uns innerhalb Namen des Profits kommen sie gleich machen und dadurch kommen sie viele Talente vernichte.

Obsession der Alt-Right

Sicherer wirkte Žižek bei der Debatte von Toronto sonstiges da, wo das mit ns klugen ideologiekritischen Kniff allen Seiten das Leviten lektüre konnte: «Die Geschichten, ns wir uns über uns erzählen, um kommen sie rechtfertigen, was wir begehen – und das nenne mir Ideologie –, zu sein eine fundamentale Lüge.» Genau deswegen sei es auch mit ns Obsession ns Neuen rechten – an den vereinigte staaten von amerika «Alt-Right» – gegenüberliegende seite dem, was sie «kulturellen Marxismus» ­nennen: «Die Alt-Right weist ihm zurück, weil sie sich nicht der Tatsache platziert will, das die ­Phänomene, das sie wie Effekte der kulturmarxistischen Erzählung nominiert – den moralischen Niedergang, ns sexuelle Promiskuität, Konsumhedonismus –, eigentlich das direkte ergebnis kapitalistischer Gesellschaften sind.» der «kulturelle Marxismus» spiele für sie dieselbe Rolle, dafür Žižek, zusammen einst der antisemitismus für das Nationalsozialisten: «Er ist das Sündenbock zum systemimmanente Spannungen.»

«Trump ist einer Fetisch»

Ebenso fragten aber sogar Liberale nie ernsthaft, als die liberale Gesellschaft ein Phänomen zusammen Donald trumpf gebären konnte: «Trump ist einer liberaler Fetisch, damit sie sich nicht um herum die wirklichen sozial Spannungen sich kümmern um müssen.» das Liberalen übersähen, «wie ihre eigenen Fehler ns Weg frei machten für Trumps patriotischen Populismus». Passenderweise wirkte Žižek dabei allerdings gar no triumphalistisch, und anzeigen dem, ns einen Boxkampf mit Knock-out vorhergesagt hatte, weil das es gern deshalb einfach und deshalb konfrontativ zusammen möglich hat, konnte ns ­entgehen.

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Mit ist anders Worten: wie schön es war es, wenn genau in diesem Langstrecken-Format ganz bald weitere intellektuelle Duelle vor grossem publikum stattfänden – auch hierzulande. Es kann gerade eigentlich no genug in geben. Viel zu viele Grundlagen unseres Denkens und Handelns stand infrage, die nicht nach narzisstischem Talk­show-Pingpong verlangen, jedoch nach so langen und ernsthaften Diskussionen, als es ­diese zwischen Slavoj Žižek und Jordan Peterson in dem Kern war. Wenn man da zuhören und ernst nachdenken wollte.